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Einsamkeit



In einem Workcamp kommen Menschen aus aller Welt zusammen – mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten, Erwartungen und möglicherweise psychischen oder anderen persönlichen Herausforderungen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass eine Person Schwierigkeiten hat, sich einzufügen oder sich von der Gruppe isoliert fühlt.

Um dies zu verhindern, solltest du immer genug Zeit einplanen, um dich vorab oder in den ersten Tagen des Projekts mit den Infos, die die Teilnehmenden bereits geteilt haben, vertraut zu machen (Anmeldungen und Bestätigungsformulare) und dich nach Erwartungen, Ängste und Wünschen erkundigen. Dennoch wird nicht immer alles perfekt laufen, und das ist völlig normal.

Wenn du bemerkst, dass sich jemand zurückzieht oder nicht voll einbringt, versuche, Kontakt aufzunehmen und frage nach, wie es ihr/ihm geht. Höre offen zu. Egal ob es sich um eine Sprachbarriere, kulturelle Unterschiede oder einfach nur Schüchternheit handelt, versuche, gemeinsam eine Lösung zu finden. Dabei solltest du vermeiden, Vermutungen anzustellen oder Urteile zu fällen, bevor du die Perspektive der Person gehört hast.

Es ist natürlich auch möglich, dass die Person mit ihrer derzeitigen Beteiligung komplett zufrieden ist. Schaue einfach von Zeit zu Zeit, wie es der Person geht.

Sich überfordert fühlen



Ein Workcamp zu leiten ist ein spannendes Abenteuer, kann aber manchmal auch überwältigend sein. Als Campleitung bist du ein wichtiges Bindeglied zwischen den Teilnehmenden und dem lokalen Projektpartner. Du wirst möglicherweise als Dolmetscher/in, Vermittler/in für die Gruppendynamik, Arbeitsorganisator/in und Freizeitplaner/in fungieren – insbesondere in den ersten Tagen.

Der Versuch, alles selbst und perfekt zu machen, führt schnell zum Burnout. Zögere daher nicht, bei allen Aufgaben mit deiner Co-Campleitung zusammenzuarbeiten oder auch Aufgaben an Teilnehmende zu delegieren. Wenn du auf Schwierigkeiten stößt, denke daran, dass deine Workcamp-Organisation genau dafür da ist, um dich zu unterstützen.

Und das Wichtigste: Vergiss nicht, die Erfahrung selbst zu genießen! Niemand erwartet von dir, dass du deine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen ignorierst, um eine perfekte Campleitung zu sein. Wenn du auf dich selbst achtest und deine Bedürfnisse ernst nimmst, kannst du die Gruppe besser leiten.

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